Berufsschulstufe

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ)

Praktika in der Berufsschulstufe

Pro Schuljahr macht jede Schülerin und jeder Schüler ein einwöchiges Praktikum. Das erste Praktikum ist meistens ein „Gruppenpraktikum“, bei dem die ganze Klasse oder mehrere Schüler an demselben Standort ein Praktikum absolvieren. Dabei werden sie immer durch eine Lehrkraft betreut.

Bei jedem weiteren Praktikum soll die enge Betreuung möglichst vermieden werden, immer weniger Unterstützung soll angeboten werden. Ziel ist es, dass die Einrichtung die Schülerinnen und Schüler kennenlernen, wie sie sich „ohne Lehrer“ in der Werkstatt verhalten.

Wir arbeiten zusammen mit

  • Der Lebenshilfe Vaihingen
  • Dem BHZ Stuttgart (Behindertenzentrum) „Werkhaus“
  • Den Neckartalwerkstätten (zum Beispiel Café Lesbar, Cap-Markt) als Außenarbeitsplätze für recht selbstständige Schülerinnen und Schüler

Mögliche Praktikumsplätze gibt es in

  • Der Verpackung und Fertigung
  • Der Hauswirtschaft/Wäscherei
  • Der Bäckerei
  • Der kreativen Werkstatt/Kerzenwerkstatt
  • Der Grünen Gruppe/Garten- und Landschaftspflege
  • Cafés, Bistros
  • Der Poststelle
  • Der Schlosserei
  • Der Holzwerkstatt

Wir üben den Weg/Fahrtweg zum Praktikum in einem „Fahrtraining“

Am Ende des Praktikums findet ein Auswertungsgespräch statt mit Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Gruppenleiter beziehungsweise Sozialamt.

Jede Schülerin und jeder Schüler legt eine Praktikumsmappe an, in welcher der Praktikumsplatz und die Praktikumserfahrungen dokumentiert werden.

Das dritte – in der Regel letzte – Praktikum sollte möglichst in der Einrichtung stattfinden, in welche die Schülerin/der Schüler nach der Schule wechselt. Festgelegt wird das in einer Berufswegekonferenz, diese findet in der 2. Hälfte des letzten Berufsschulstufenjahres statt. Dort treffen sich der Schüler/die Schülerin, die Eltern, Lehrer, Agentur für Arbeit, eventuell Sozialamt oder Integrations-Fachdienst. Mithilfe der Rückmeldungen aus den Praktika soll in der Berufswegekonferenz festgelegt werden, wohin der Schüler/die Schülerin nach seiner/ihrer Schulzeit wechselt:

® Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM)

® Förder- und Betreuungsbereich (FuB), für Schülerinnen und Schüler mit schweren/mehrfachen Behinderungen

® Schülerinnen und Schüler können eventuell eine rein schulische Maßnahme wie eine berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) besuchen mit dem Ziel, auf den 1. Arbeitsmarkt vermittelt zu werden

Der Großteil unserer Schülerinnen und Schüler wird im Arbeitsbereich einer WfbM oder in einem FuB unterkommen.